Archiv für die Kategorie ‘Computer’

Kommentare auf Facebook Page mit eigenem Benutzer

Donnerstag, 12. Mai 2011

Schreibt man als Administrator einen Kommentar auf die eigene Facebook Page (Facebook Seite), wie ich sie für meinen Leichtathletik Verein eingerichtet habe, hat man das Problem, dass alle Kommentare unter dem Benutzer der Facebook Page und nicht mit dem eigenen Benutzer erstellt werden.

Mit einer kleinen Option lässt sich das Verhalten aber doch beeinflussen: Dazu muss man die Facebook Page aufrufen rechts oben und auf “Seite bearbeiten” klicken. Links erscheint dann eine Navigation, in der man auf “Deine Einstellungen” klicken muss. Folgende Einstellung steuert, unter welchem Namen die Kommentare geschrieben werden:

Einstellungen für Beiträge: Kommentiere und poste Beiträge auf deiner Seite immer unter dem Namen <Name der Facebook Page>, auch wenn du Facebook als <eigener Name> verwendest.

Entfernt man hier das Häkchen, werden Kommentare mit dem eigenen Benutzer geschrieben.

Erste Erfahrungen mit Amazon S3 (Simple Storage Service)

Samstag, 26. Februar 2011

Unter dem Namen Amazon Web Services (AWS) bietet Amazon verschiedene Cloud-Dienste an. Einer der Dienste ist Amazon S3 (Simple Storage Service). Dabei handelt es sich um einen Speicherservice, mit dem Daten in der Cloud gespeichert werden können.

Um Amazon S3 nutzen zu können, ist erst eine Anmeldung notwendig. Hierbei kann das bestehende Amazon-Benutzerkonto, mit dem man sonst Bücher und sonstige Artikel kauft, verwendet werden. Nach der Anmeldung kann Amazon S3 direkt genutzt werden. Zum Speichern von Daten ist es notwendig, ein oder mehrere Buckets zu erstellen. In diese Buckets werden die Daten Key-Value-basiert abgelegt. Darunter versteht man, dass jede Datei eine eindeutige Bezeichnung (Key, entspricht dem Dateinamen) und einen Value (entspricht dem Inhalt) erhält.

Ansicht eines Amazon S3 Buckets mit mehreren Dateien

Die Daten in Amazon S3 sind standardmäßig nur für den Benutzer sichtbar, der sie hochgeladen hat. Sie können jedoch auch als Public gekennzeichnet werden, wodurch jeder darauf zugreifen kann. Um Daten, die nicht public sind, anderen Nutzern zu Verfügung zu stellen, kann auch ein temporärer Link generiert werden. Hierbei wird der URL für die Datei ein Zugriffs-Key sowie ein Datum angehängt, das angibt, wie lange die Datei erreichbar sein soll. Dieses Datum wird mit einem Secret-Key signiert, so dass Amazon überprüfen kann, ob das Datum nicht verändert wurde. Diese Technik nutzt beispielsweise der Bilder-Service Twitpic, um die Bilder aus Amazon S3 verfügbar zu machen.

Vorteilhaft an Amazon S3 ist im Vergleich zu anderen Speicher-Diensten, dass keine Grundgebühr anfällt sondern nur für die Daten gezahlt werden muss, die gerade gespeichert sind. Jeder Nutzer kann kostenlos 5GB Daten ablegen und erhält jeweils 15GB ein- und ausgehenden Traffic. Danach fallen folgende Kosten an:

  • Speicher: $0.14 pro GB und Monat
  • Eingehender Traffic: $0.10 pro GB
  • Ausgehender Traffic: $0.15 pro GB

Ich persönlich nutze Amazon S3 für die Backups meines virtuellen Servers. Dazu kopiere ich in den nächtlichen Cronjobs das Backup über das Tool s3cmd zu Amazon S3. Das ganze läuft sehr zuverlässig und man kann auch große Dateien problemlos sichern. Wer sensible Daten speichert, besteht die Möglichkeit, diese über s3cmd zu verschlüsseln.

Laptop als erweiterter Desktop / Multi Monitor

Sonntag, 14. November 2010

Mit meinem 23,6 Zoll Monitor habe ich für die meisten PC-Anwendungen genügend Platz auf dem Bildschirm. Trotzdem gibt es Situationen, in denen vorübergehend etwas mehr Platz ganz praktisch wäre. Da ich mir keine zweiten Bildschirm auf den Schreibtisch stellen wollte, habe ich gedacht, dass man vielleicht den Laptop als eine Art erweiterten Bildschirm verwenden könnte.

Zuerst bin ich auf die Software MaxiVista Dual Monitor gestoßen. Mit dieser Software ist es möglich, den Laptop wie einen richtigen zweiten Bildschirm, der an der Grafikkarte angeschlossen ist, zu verwenden. Die Fenster lassen sich zwischen beiden Monitoren hin- und herschieben, so dass man bequem damit arbeiten kann. Ein Nachteil ist jedoch, dass 29,95 € Lizenzgebühren fällig werden. Vorab kann man eine Demoversion 14 Tage lang bzw. für 50 Programmstarts nutzen.

Auf der Suche nach einer kostenlosen Alternative bin ich auf Input Director gestoßen. Input Director bietet keinen erweiterten Desktop sondern ermöglicht es, Maus und Tastatur für zwei Computer oder Laptops zu nutzen. Man kann zwar wie bei einem erweitertem Desktop die Maus vom einen Bildschirm zum nächsten bewegen, jedoch sind auf jedem Bildschirm nur die Anwendungen verfügbar, die auf dem jeweiligen PC installiert sind.  Die Synchronisation der Zwischenablage ist ebenfalls möglich.

Ich habe mich für Input Director entschieden. Zuerst habe ich den Laptop per WLAN mit dem Netzwerk verbunden. Dabei sind aber immer wieder Sprünge bei der Mausbewegung aufgetreten. Per Netzwerkkabel war dagegen eine flüssige Bedienung möglich.

Mit Multi Monitor kann ich nun z.B. auf dem Laptop eine Anleitung anzeigen und meinen Hauptbildschirm zum Programmieren verwenden. Brauche ich den zweiten Bildschirm nicht, kann ich den Laptop einfach aufräumen und ich habe wieder freien Platz auf meinem Schreibtisch.

Dell Studio 1558 und der laute Lüfter

Donnerstag, 12. August 2010

Als Ersatz für meinen Desktop PC und um etwas mehr Leistung als am PC zu haben, habe ich mir Ende Juli einen Dell Studio 15 bestellt. Davor war ich am überlegen, ob ich einen Notebook von Sony bestellen, welche auch selbst konfiguriert werden können, oder ob ich das Notebook im Elektro-Laden kaufen soll. Sony hatte je nach Konfiguration eine Lieferzeit von bis zu 8 Wochen, was ich jedoch zu lang für einen Laptop finde. Im Elektro-Laden hatte ich mich dann für einen Acer interessiert, der jedoch teurer als das Dell Notebook war. Da Dell auch eine bessere Qualität als Acer haben soll, habe ich mich dann dafür entschieden.

Drei Tage nach der Bestellung wurde der Notebook dann von Dell aus China versandt und 6 Tage nach der Bestellung ist er bei mir eingetroffen. Vergleichen mit den 8 Wochen, die Sony angegeben hat, ging das bei Dell also recht schnell.

Nach dem Einrichten konnte ich den Notebook also testen. Schnell war das Gerät und man merkte den Unterschied zu meinem alten Desktop PC. Auch die Verarbeitung war gut und er fühlte sich stabil an. Was mich jedoch von Anfang an störte war der laute Lüfter. Selbst wenn man keine Anwendungen geöffnet hatte, ging der Lüfter nach dem Booten ziemlich schnell an und lief (wenn auch mit kurzen Pausen) die meiste Zeit.

Bei den Downloads von Dell habe ich ein aktuelleres Bios Update gefunden, welches jedoch keine Verbesserung beim Lüftergeräusch brachte. Deshalb habe ich am nächsten Tag die Dell Hotline angerufen, wo der Service Mitarbeiter auch das Bios und 2 Treiber aktualisieren wollte. Jedoch verbesserte sich der Zustand auch durch diese Schritte nicht und mir wurde ein Rückruf versprochen.

Der Rückruf kam dann auch und mir wurde mitgeteilt, dass das Problem mit dem lauten Lüfter bekannt ist und durch ein Bios Update, das jedoch noch nicht fertig ist, behoben wird. Ich hatte also die Möglichkeit darauf zu warten oder den Notebook zurück zu geben. Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit. Bringt das Bios Update nämlich keine Verbesserung, kann ich den Notebook wegen der verstrichenen Frist für das Rückgaberecht nicht mehr zurückgeben.

Die Rückgabe verlief problemlos, am nächsten Tag wurde der Laptop von UPS abgeholt und nach 5 Tagen hatte ich den Kaufpreis auch wieder auf meine Kreditkarte gebucht bekommen.

Fazit: Der Service von Dell war sehr gut. Die Hotline konnte man ohne lange Wartezeit erreichen und auch der versprochene Rückruf wurde eingehalten. Der Notebook hat mich dagegen jedoch nicht überzeugt. Ich hatte eigentlich erwartet, dass Dell einigermaßen leise Notebooks liefert, was wahrscheinlich aber nur bei den Business Modellen zutrifft.

Einkaufen, Beratung und Preise

Sonntag, 25. Juli 2010

Auf der Suche nach einem neuen Laptop und anderen Zubehörteilen war ich in der letzten Zeit bei drei Elektro-Fachmärkten.

Im ersten Laden hab ich mich zuerst nach einem Laptop erkundigt. Das ging gut. Dann aber noch schnell schauen, ob es eine Autohalterung für mein HTC Desire gibt, um es als Navi zu benutzen. “Nein, wir haben zwar ne Universalhalterung, aber die ist zu klein” war die Antwort. Also hab ich selbst weiter geschaut und bei den Navigationsgeräten eine passende Halterung gefunden. Da hatte ich doch gleich wieder den Verdacht, dass die nichts verkaufen wollen.

Im nächsten Geschäft hakte es dann schon an der Laptop Beratung: “Super Gerät, mit HD Auflösung, also 1920 x 1080 Pixel”. So gut sah das Display dann aber doch nicht aus und die Auflösung konnte man auch nur auf 1330 x 768 Pixel stellen. Immerhin entschuldigte der Verkäufer sich dann.

Als letztes hab ich im dritten Laden dann noch den Sony Notebook gesehen, der mir gut gefiel. Aber 16,4 Zoll fand ich dann doch recht groß. Noch schnell nach dem Preis für ein Micro USB Kabel gefragt. Antwort: “Haben wir nicht im Sortiment”.

Fazit: Am besten sollte man doch im Internet einkaufen. Da heißt es dann nicht “das Teil haben wir nicht im Sortiment” und Verkäufer mit falscher Beratung gibt es auch nicht…